Nach der deutlichen Niederlage zum Saisonauftakt in eigener Halle gegen einen der Staffelfavoriten konnten die Volleyballerinnen des VC Blau-Weiß Brandenburg nun ihren ersten Sieg in der diesjährigen Regionalligasaison feiern. Gegen den zuvor als stark eingeschätzten Berliner Aufsteiger vom TSV Spandau gelang ein verdienter 3:0-Erfolg. Damit schoben sich die Brandenburgerinnen ins Tabellenmittelfeld.
Erneut standen dem VC Blau-Weiß lediglich neun Spielerinnen zur Verfügung. Mit Trainer Sebastian Pfeiffer wieder an der Seitenlinie erwischten die Brandenburgerinnen einen starken Start. Von Beginn an übernahmen sie die Kontrolle und präsentierten sich im Vergleich zum schweren Spiel der Vorwoche deutlich verbessert. Besonders in der Annahme, die am ersten Spieltag noch ein Knackpunkt gewesen war, zeigte sich das Team sicherer. Dazu kamen gute Aufschläge, mit denen die Brandenburgerinnen den Gegner immer wieder unter Druck setzen konnten. Über weite Strecken überlegen, erspielte sich der VC Blau-Weiß einen komfortablen Vorsprung und brachte den ersten Satz schließlich souverän mit 25:14 nach Hause. Im zweiten Satz wurde die Partie dann etwas ausgeglichener. Die Berlinerinnen fanden besser ins Spiel und beteiligten sich nun aktiver am Geschehen. Den Brandenburgerinnen gelang es jedoch weiterhin, ihr Spiel durchzusetzen. Meist lag das Team mit zwei bis drei Punkten in Führung und ließ den TSV Spandau nicht näher herankommen. Auch auf der Zielgeraden behielt der VC Blau-Weiß die Nerven und sicherte sich mit dem 25:22 die 2:0-Satzführung.
Ein ähnliches Bild zeigte sich im dritten Spielabschnitt. Die Brandenburgerinnen waren weiterhin das etwas bessere Team. Bis zum Ende blieb die Partie spannend, doch der VC Blau-Weiß verteidigte seinen Vorsprung und ließ sich den ersten Saisonsieg nicht mehr nehmen. Kapitänin Adina Künstler blieb es schließlich vorbehalten, mit dem letzten Punkt den erlösenden 3:0-Erfolg perfekt zu machen. Zur besten Spielerin wurde wie schon am vergangenen Spieltag Außenangreiferin Laetitia Koepke gewählt. „Spielerisch war das sicher noch nicht so ansprechend, wie wir das aus den letzten beiden Jahren gewohnt waren. Da haben wir noch einiges zu tun. Aber am Ende zählt das Ergebnis und damit bin ich sehr zufrieden“, bilanzierte Trainer Sebastian Pfeiffer nach der Partie.
Nun steht für die Brandenburgerinnen zunächst ein spielfreies Wochenende an. Weiter geht es am 10. Oktober mit einem Heimspiel gegen den VC Wildau – und damit erneut gegen einen Aufsteiger.
VC Blau-Weiß: Adina Künstler, Julia Löchel, Laetitia Koepke, Emilia Schwichtenberg, Alina Sölter, Lara Bottke, Saskia Böttger, Natalie Wilczek, Maja Perschk